Tourismus in Kühlungsborn


Initiative Zukunft unterstützt Konzeptvorschlag zum Baltic Platz

Tourismusausschuss vom 24.01.2023

Beim ersten Tourismusausschuss des Jahres 2023 war die Initiative Zukunft vertreten durch Dr. Peter Menzel sowie Claudia Brepohl und Anne Menzel im Publikum. Neben dem Bericht des Bürgermeisters und des Geschäftsführers der Touristik- Freizeit- und Kultur GmbH sowie ein Statusbericht zur Elektronischen Kurkarte wurde das Thema Künftige Gestaltung Baltic Platz diskutiert. Die Initiative Zukunft spricht sich für eine Neugestaltung des Angebotes auf dem Baltic Platz aus (d.h. keine Zeltstadt und übermäßige Bespielung wie im Vorjahr) und unterstützt das durch den Tourismusverband Kühlungsborn e.V. (kurz TVK) entwickelte Konzept. Anne Menzel von der Initiative Zukunft hat daran mitgewirkt. 

Weitere Details aus dem Tourismusauschuss erfahren Sie HIER

Anne Menzel

(Januar 2023)

Ideenpapier des Tourismusverbandes Kühlungsborn für die Nutzung des Baltic Platz Kühlungsborn


Wie lange leuchten wir noch?

Die Auswirkungen der Energiekrise auf das öffentliche Leben werden langsam sichtbar und beeinflussen künftig das Stadtbild Kühlungsborns sowie Veranstaltungen und Feste. Zurzeit stehen wir vor der komplexen Herausforderung des Klimawandels sowie der Energiekrise. Die Anforderungen an die Stadt lautet, so der Bürermeister, Energieeinsparungen von bis zu 20 % des heutigen Verbrauches für die dunkle Jahreszeit vorzustellen. Für einen Tourismusort wie Kühlungsborn, der sich mittlerweile zu einer Ganzjahresdestination entwickelt hat und bereits durch die Lockdowns, Kurzarbeit, Fachkräftemangel und Inflation sowie steigenden Energiepreisen gebeutelt ist, eine ganz besondere Herausforderung – um nicht zu sagen, geschäftsgefährdend. Veranstaltungsformate wie Weihnachtsmärkte, Public Viewing anlässlich der Fußball WM, aber auch Kultur-, Wirtschaft- und Freizeitangebote, welche die Attraktivität Kühlungsborn als Begegnungsort und Urlaubsort prägen, können von Einschränkungen betroffen sein.

Foto: Anne Nygard / Unsplash

NICHT HINTER DER ENERGIEKRISE VERSTECKEN

Zweifelsohne ist es schon längst kurz vor zwölf, was die Klimapolitik angeht. Wie im Artikel von Helmut Maisel beschrieben, sind die Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der Reduktion von Treibhausgasen unausweichlich und man fragt sich, warum hier noch nicht viel früher die Alarmglocken angegangen sind. Ein intelligentes Beleuchtungskonzept beispielsweise, das die innerstädtische Straßen- und Architekturbeleuchtung sowie Beleuchtung öffentlicher Plätze und Veranstaltungen beinhaltet, sei heute wichtiger als sonst und sollte schnellstmöglich ausgeschrieben und umgesetzt werden. Im Konzeptentwurf für die Winterbeleuchtung vor nunmehr mehr als 2 Jahren, an dem Vertreter der Fraktionen gemeinsam mit der TFK arbeiteten, wurden bereits konkrete Maßnahmen zur energieeffizienten und autarken Beleuchtung formuliert – Impulsgeber an dieser Stelle vor allem die Vertreter der Kühlungsborner Liste und der Initiative Zukunft. Umso trauriger, dass bis heute – obwohl laut Beschluss der Stadtvertreter pro Jahr Geld für die Winterbeleuchtung zur Verfügung steht, einfach nichts passiert ist. War es vor einem Jahr noch durch die besonderen Herausforderungen einer Ausschreibung begründet, ist es nach Angaben der Stadt in diesem Jahr offensichtlich der Energiekrise zu verschulden.

DAS GESELLSCHAFTLICHE LEBEN DARF NICHT WIEDER LEIDEN

Meckern bringt an dieser Stelle leider nichts. Jetzt ist intelligentes, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Handeln gefragt. Man stelle sich die Frage: Wie wollen wir die Kuh vom Eis bekommen? Und die Antwort muss lauten: Definitiv gemeinsam! Die Forderung sollte also lauten: „Entwickeln von Maßnahmen zur Energieeinsparung für die anstehende dunkle und kalte Jahreszeit bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des städtischen Lebens.!“ Denn Kultur-, Wirtschaft- und Freizeitangebote sind Begegnungsanlässe, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das wirtschaftliche Leben in Kühlungsborn stärken und unterstützen. Maßnahmen dürfen also nicht zu Lasten der hier lebenden und arbeitenden Bevölkerung gehen. Die Haupteinnahmequelle unseres wunderschönen Ostseebades ist nach wie vor der Tourismus inklusive der tourismusabhängigen Branchen. Dazu gehört im indirekten Sinne auch die Stadt selbst, da diese beispielsweise ihre Gewerbesteuer durch die Tourismusbetriebe erhält. Falsches Einsparen würde zu mehr Einbußen der Stadt führen.

GUTE IDEEN MÜSSEN HER: LEUCHTTÜRME STATT DUNKELKAMMERN

Wir sollten die aktuelle Situation als Chance für unser Ostseebad sehen, uns touristisch wieder neu aufzustellen und zu positionieren, um wieder die „Grüne Stadt am Meer“ zu werden. Aus mittel- bis langfristiger Sicht sollte die Koordination aller Maßnahmen durch einen Kimarat oder einen Klimaschutzmanager bzw. Klimaschutzbeauftragten als wichtiges Gremium der Stadt koordiniert werden (siehe dazu Artikel Maisel). Dieser könnte beispielsweise auch eine beratende Rolle für die Stadt, für Unternehmer und Einheimische einnehmen, wie beispielsweise zum Thema „energetische Sanierung und Nutzung von erneuerbaren Energien“. So können Kommunen durch energetische Optimierungen und die damit einhergehende Senkung der Energiekosten nicht nur die Betriebskosten reduzieren, sondern auch in vielen Fällen aus den eingesparten Kosten die Sanierungsmaßnahme finanzieren. Nicht zuletzt übernimmt die Stadt damit auch eine Vorbildfunktion für ihre Bürger.

Anne Menzel

(September 2022)


Kühlungsborn bald ohne ... ?

Kein Sport, keine Veranstaltungen, keine Strandkörbe - das mag und kann sich wohl keiner vorstellen. Warum werden die Vertragsverhandlungen mit dem StALU (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt) so lange verzögert? Seit 2019 gibt es ein Strandkonzept (Entwurf), das Voraussetzung für die Vertragsgestaltung ist und vom StALU von der Stadt Kühlungsborn seit Jahren gefordert wurde und immer noch nicht dort vorliegt. Die Stadtvertreter haben im Frühjahr 2020 in Online-Sitzungen des Tourismus- und Kulturausschusses den Entwurf durchgesehen und viele Vorschläge erarbeitet und Anmerkungen gemacht, mit der Bitte an die Stadtverwaltung, diese zu berücksichtigen und einzuarbeiten. Aktuell ist der Vertrag für die Nutzung des Strandes von Kühlungsborn zum Ende des Jahres gekündigt. Das bedeutet, dass ab 01.01.2023 keinerlei Nutzung des Strandes mehr möglich ist und im schlimmsten Fall alles zurückgebaut werden muss.

Es geht nicht nur um die Strandkorbvermieter, die nicht planen können für Vermietungen der Strandkörbe, Reparaturen und Instandhaltungen. Auch unsere TFK und der Veranstaltungsservice sind betroffen. Es können für Sportveranstaltungen und Events keine Verträge für 2023 abgeschlossen werden. In der Regel brauchen solche Veranstaltungen ca. 1 Jahr Vorlauf. Es sollte also im Interesse aller Einwohner, Urlauber und Veranstalter sein, dass so schnell wie möglich ein Vertrag zwischen der Stadt Ostseebad Kühlungsborn und dem StALU zur Nutzung des Strandes abgeschlossen wird. Unsere Stadtverwaltung hat die Aufgabe, den vorliegenden Entwurf des Strandkonzeptes schnellstmöglich fertigzustellen und Vorschläge der Stadtvertreter mit einzuarbeiten, dies ist doch die Grundlage für die Verhandlungen mit dem StALU. Es wird höchste Zeit, dass endlich ein positiver Vertragsabschluss erfolgt.

Andrea Truhn

(Mai 2022)

Ohne Planungssicherheit für nächstes Jahr traut sich kaum ein Strandkorbvermieter zu investieren (Foto: A. Menzel)


Die Rotwildgruppe im Baltic Park bleibt nicht allein

So geht es mit dem Beleuchtungskonzept weiter

Nicht nur eine Winterbeleuchtung, sondern ein ganzjähriges Konzept soll es werden. Da sind sich die Teilnehmer der Projektgruppe „Beleuchtungskonzept“ einig. Begleitet werden die regelmäßigen Projekttreffen, die fraktionsübergreifend stattfinden, durch die Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn.

Ziel des Projektes ist es, Kühlungsborn für Kühlungsborner und Besucher um ein weiteres Highlight attraktiver zu machen. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sollen Besucher durch anziehende Lichtinstallationen und Events in den Ort und in die Einkaufsstraßen gelockt werden. Im Sommer hingegen könnten die Gäste durch intelligente Besucherlenkung von den Hotspots in ruhigere, weniger besuchte Ortsbereiche wie zum Beispiel zum Lindenpark, geführt werden.

Letzten Winter erfolgte der Auftakt mit der Rentiergruppe im Baltic Park und dem beleuchteten Anker am Bootshafen. Auch der Stern auf der Seebrücke und die Beleuchtung der Promenade mit Leuchtelementen in Form einer Welle gehörten dazu. Vor allem die Rentiere fanden besonderen Zuspruch bei unseren Jüngsten.

Nun soll es weiter gehen. Geplant ist ein 4-stufiges Konzept, das die Arbeitsgruppe komplett selbstständig und ohne kostenintensives Beratungsunternehmen entwickelt. Neben der klassischen Weihnachtsbeleuchtung und der Winterillumination soll es auch Events
geben. Die Licht- und Klanginstallationen am Stammgastwochenende könnten konzeptionell weiter ausgearbeitet werden. Auch bei Veranstaltungen im Frühjahr und im Sommer sind Lichtinstallationen denkbar.

Außerdem sind Beleuchtungselemente angedacht, die über das gesamte Jahr stehen bleiben können. Installationen an der Promenade und im Küstenwald wären denkbar, aber auch ausgewählte Spielplätze könnten künftig beleuchtet werden. Wichtige Sichtachsen wie Kreisverkehre und Ortseingänge werden bei der Planung unter die Lupe genommen. Noch muss alles auf Machbarkeit geprüft werden, Kosten kalkuliert und mit den entsprechenden Behörden gesprochen werden.

Das jährliche Budget, das der Stadt zur Verfügung steht, ist begrenzt. Daher möchten die Organisatoren jedes Jahr ein paar neue Installationen hinzufügen. Das macht es auch für Kühlungsborner und Besucher spannender. Der Austausch von Lichtobjekten mit anderen Tourismusorten wird geprüft, um Kosten für den Kauf der Installationen zu sparen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzeptes ist auch das Thema Nachhaltigkeit. Autarke Lichtquellen wie Solarpanele, aber auch Zeitschaltuhren oder Bewegungsmelder werden in der Planung berücksichtigt. Die Zusammenarbeit mit Ökostrombetreibern könnte langfristig auch geprüft werden.

Neben dem Konzept muss auch ein Arbeitskatalog für den Bauhof erarbeitet sowie die Einlagerung der Installationen geklärt werden. Wenn das Konzept soweit steht, möchten die Organisatoren auch Unternehmer vor Ort ins Boot holen. Die kreativen Köpfe der Projektgruppe „Beleuchtungskonzept“ haben dazu zahlreiche Ideen.

Anne Menzel

(März 2021)

Die Rotwildgruppe im Baltic Park hoffentlich nicht mehr lange alleine (Foto: A. Menzel)

Der Anker am Bootshafen (Foto: A. Menzel)

   

"Wir wollen Kühlungsborn mit Licht verbinden"

   

  

Konzeptvorschläge der IZ


... die Elektronische Kurkarte

Der Begriff "elektronische Kurkarte" wird in letzter Zeit so oft erwähnt wie kaum ein anderer Artikel. Leider werden dabei auch so viele Halbwahrheiten wie bei kaum einem anderen Begriff verbreitet.
An dieser Stelle möchten wir, auszugsweise, etwas Licht in den Dschungel der Aussagen bringen.
 

Die "elektronische Kurkarte" ist nicht zwangsläufig eine Chip- oder Magnetstreifenkarte oder andere Plastik-Trägervariante, sondern wird in der Einstiegsvariante meistens, wie auch jetzt bei uns in Kühlungsborn, die Papierform sein.

Seit der Einführung der "elektronischen Kurkarte" im April 2019 in Kühlungsborn, wird diese zur "Echtzeitregistrierung" der Gastankünfte und auch als Meldeschein genutzt.
Dadurch stehen der Stadt Kühlungsborn erstmalig die Daten der tatsächlich in unserem Ostseebad verweilenden Gäste zur Verfügung.
Zum Vergleich - im bisherigen Erfassungsverfahren waren die Informationen zu den Übernachtungszahlen, je nach Abgabeintervall der Einreicher, erst zwischen 3 und 8 Wochen nach der Gastabreise verfügbar. 

Die nächsten möglichen und empfehlenswerten Schritte könnten und sollten u.a. sein:

  • die Echtzeitkontrollmöglichkeit als QR- oder Strichcode auf den Kurkarten aufdrucken
  • die QR- oder Strichcode per Scanner von den Kurtaxkontrolleuren prüfen lassen
  • Einlasskontrollen zu Veranstaltungen (auch bei Eintritt frei) bei denen der QR- oder Strichcode geprüft wird, damit auch eine quantitative Beurteilung von Veranstaltungen möglich wird und auch Rückschlüsse auf deren Notwendigkeit geführt werden können, um gegebenenfalls in den Folgejahren umdisponieren zu können.
  • Kombination mit Parkplatzbezahlsystemen, bei denen auch bei Tagesbesuchern die Kurtaxe gleich mitkassiert wird
    (durch das ausbleibende Lösen von Tageskurkarten sind die meisten Ausfälle der der Kurtaxe zu vermuten! Wahrscheinlich gibt es hier eine sechsstellige Dunkelziffer, auf die jahrelang verzichtet werden musste.)
    •     und vieles mehr .....

Der nächste Schritt kann die Erweiterung der elektronischen Kurkarte zur Gästekarte bzw. Touristenkarte werden.

  • hier müssen dann die touristisch-gastronomischen Leistungsträger, z.B. durch Umlagefinanzierung, ihre Angebote integrieren
  • denkbar ist auch die Nutzung der Karte als Ticket für einen Stadtbus, als Ermäßigung oder sogar Befreiung
  • bei entsprechender Vertragslage wäre wahrscheinlich auch ein Leistungsabkauf für den Molli möglich

 Die "Königsklasse" der Kartennutzung wäre dann auch der Einsatz als Regionsverbundkarte.

  • Nachbargemeinden, einzelne Orte oder auch Destinationsgemeinschaften können sich hier als schlüssige Verbundgemeinschaften präsentieren und ihre Leistungspakete gemeinsam präsentieren.
  • Ein hervorragendes Beispiel bieten hier die Kaiserbäder, neuerdings auch die Bernsteinbäder. Durch recht übersichtliche Erhöhungen der Kurtaxe, wird den Gästen und Einheimischen ein beachtliches Leistungspaket zur Verfügung gestellt. Selbst Landesmittel werden für solche Projekte zur Verfügung gestellt.

Wir könnten jetzt hier noch endlos Beispiele und Erklärungen geben, allerding macht es mehr Sinn kompetent und zielstrebig an der Umsetzung der geplanten Maßnahmen zu arbeiten.


TSK und TFK

Wie mir die Reaktionen auf meine kritischen Anmerkungen am 14. Mai in der Ostsee-Zeitung zeigten, besteht bei den Kühlungsbornern eine große Unwissenheit bzw. fantasiebelegtes Halbwissen zu diesem Thema.

Hier ein kurzer Abriss:

Nachdem in der Nachwendezeit in Kühlungsborn zahlreiche Kurdirektoren scheiterten bzw. verschlissen wurden, beschlossen die touristischen Akteure 2001, unter Beteiligung der Stadt Kühlungsborn, die Gründung der "Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH" kurz TSK genannt.
Satzungsgemäßer Gegenstand dieses Unternehmens ist die Durchführung von Werbung und Marketing für den Tourismus im Ostseebad Kühlungsborn. Die Stadt Kühlungsborn übergab, per Aufgabenübertragungsvertrag,  der TSK die Durchführung der touristischen Aufgaben.
Dies funktionierte bis Ende 2017 hervorragend und beispielhaft. Deutschlandweit beneideten uns viele Orte um diese Lösungsvariante.
Ende 2017 kündigte die Stadt Kühlungsborn, die mittlerweile ihre Gesellschaftsanteile an der TSK veräußert hat, fristgerecht den Aufgabenübertragungsvertrag um die mittlerweile notwendig gewordene europaweite Ausschreibung der touristischen Leistungsvergabe vorzubereiten.
In diesem Ausschreibungsverfahren bei dem sich die TSK unter großen Aufwendungen bewarb, gab auch nur die TSK, jetzt als einziger Bieter, ein Angebot ab. Bei erfolgter und von allen erwarteter Auftragsvergabe hätte die TSK also mindestens bis 2023 (zuzüglich weiterer Optionsjahre) den Zuschlag für diese Tätigkeiten erhalten können und die bewährte Arbeit fortsetzen können.
Am 08.02.2018 wurde dieser Lösungsweg durch einen einstimmigen Stadtvertreterbeschluss jäh unterbrochen.
In einer eilig vom Bürgermeister einberufenen Sondersitzung wurde beschlossen, die touristischen Aufgaben einer noch zu gründenden 100%-Tochter-GmbH der Stadt Kühlungsborn zu übergeben.
Soweit die nüchterne Betrachtung.

Nun aber auch hier die teilweise nicht mit logischem Verstand nachvollziehbaren Fakten:

  • der Stadtverteterbeschluss fand unter großem Zeitdruck statt
  • kein Stadtvertreter hatte eine Chance mit Fachgremien oder Kompetenzträgern über eventuelle Konsequenzen zu beraten und diese Beschlussvorlage zu hinterfragen, allerdings ließen sich alle Stadtvertreter von dieser fraglichen Richtigkeit überzeugen (einstimmiger Beschluss) wo war hier die transparente Bürgerbeteiligung?
  • erst auf Drängen der TSK-Gesellschafter übergab der Bürgermeister Ende März 2018 den Gesellschaftern eine Information zu diesen Vorgängen
  • erst am 22.12.2018, also 9 Tage !!, bevor die städtische Tourismus, Freizeit & Kultur GmbH Kühlungsborn, kurz TFK genannt , den offiziellen Betrieb aufnahm, übergab der Bürgermeister der TSK einen ersten Vertragsentwurf.
    (TFK, TSK .... Verwechslungsgefahr? ein Schelm wer Böses dabei denkt.....
  • heute, am 16.05.2019, also 136 Tage nach Arbeitsbeginn der TFK gibt es immer noch keinerlei vertragliche Lösungen.
    Dies bedeutet, dass die städtische TFK nach wie vor mit den "Werkzeugen" der TSK arbeitet.
    Dazu gehören: Mobiliar, EDV-Systeme, Lizenz-und Markenrechte und vieles Anderes mehr.
  • ...und die STADTVERTRETER hinterfragen ihre eigenen Beschlüsse in keiner Weise und lassen den Bürgermeister unkritisiert in dieser unhaltbaren Arbeitsweise agieren.

Alle zu diesen Geschehen gehörenden Beschlussdokumente finden sie im Webauftritt der Stadt Kühlungsborn.

Reiner Kukeit

(16. Mai 2019)